Die erste Generation der luftgestützten Peilung zielt auf die Steuerbänder handelsüblicher Drohnen. Genau daran scheitert sie bei Systemen, die außerhalb dieser Bänder arbeiten — etwa FPV-Steuerungen im 0,9- und 0,4-GHz-Bereich, wie sie sich in den vergangenen Jahren als Bedrohung etabliert haben.
Tracer Air II peilt durchgehend von 0,4 bis 6 GHz. Das Modul bestimmt die Richtung zur Signalquelle dreidimensional — in Azimut und Elevation — mit einer Genauigkeit von 1,5 Grad RMS. Eine FPV-Steuerung mit 1 Watt Sendeleistung erfasst es auf bis zu 10 Kilometern, bis zu sechs Quellen gleichzeitig, mit einer Aktualisierung im Zwei-Sekunden-Takt.
Erfasst werden nicht nur Fernsteuerungen: Störsender, Navigationstäuscher, Kommunikationsknoten und Radaremitter liegen im selben Suchraum. Die Trägerplattform fliegt dabei auch ohne GNSS-Empfang stabil weiter — genau in den Lagen, in denen solche Emitter aktiv sind.
Fünf Fähigkeiten, die in jedem Einsatz ineinandergreifen.
Durchgehende Abdeckung von 0,4 bis 6 GHz. Standard-Fernsteuerungen ab 3 km, FPV-Steuerungen mit 1 Watt bis 10 km.
Dreidimensionale Richtungsbestimmung in Azimut und Elevation mit 1,5 Grad RMS — die Grundlage für eine belastbare Position statt eines Suchsektors.
EO/IR-Gimbal mit 560-fachem Hybridzoom und Wärmebild. Personen sind auf über 800 Metern erkennbar, der Laser misst die Entfernung bis 2 km.
Drohnensteuerer und bodengebundene Störsender werden im selben Durchgang erfasst — dazu Navigationstäuscher, Kommunikationsknoten und Radaremitter.
Die Plattform hält Kurs und Position auch bei ausgefallenem oder getäuschtem Satellitenempfang — also genau dort, wo der Auftrag beginnt.
Drei Phasen, in denen Funkpeilung und Optik nacheinander übernehmen.
Nach dem Abheben dreht sich die Plattform selbsttätig und nimmt dabei das Funkumfeld über den vollen Umkreis auf. Die Erfassungsergebnisse erscheinen auf der Kartendarstellung. Die Bedienung wählt eine Quelle aus und lässt den zugehörigen Bereich zur genaueren Beobachtung anfliegen.
Während des Anflugs verfolgt das Peilmodul das Zielsignal ohne Unterbrechung und optimiert den Anflugweg in Echtzeit. Mit jeder neuen Peilung aus veränderter Position verengt sich der Lösungsraum, bis der günstigste Beobachtungspunkt erreicht ist.
Am Beobachtungspunkt übernimmt die Gimbal-Kamera. Die KI-gestützte Erkennung durchsucht den Bereich und schaltet auf Personen, Fahrzeuge oder Boote auf; der Laserentfernungsmesser liefert die Distanz. Über die Markierungsfunktion wird das Ziel als Koordinate festgehalten und an die Einsatzleitung übergeben.
Trägerplattform, Vollband-Peilmodul und EO/IR-Nutzlast als abgestimmtes System.
Quadrocopter als Träger für Peilmodul und Gimbal. Ausgelegt auf lange Standzeit über dem Einsatzraum und auf Betrieb in funktechnisch belasteter Umgebung.
Vollband-Funkpeiler als abnehmbare Nutzlast. Bestimmt Richtung und Lage der Signalquelle und visualisiert das elektromagnetische Umfeld.
Dreiachsig stabilisierte Nutzlast aus Tele-, Weitwinkel- und Wärmebildkanal mit Laserentfernungsmesser für die Koordinatenbestimmung.
Die Reichweite hängt von Sendeleistung und Bandbreite der Quelle ab. Herstellerangaben je Referenzsignal.
| DJI RC Pro (FCC, 33 dBm) · 2,4 GHz | ≥ 3 km |
|---|---|
| DJI RC Pro (FCC, 33 dBm) · 5,8 GHz | ≥ 3 km |
| Störquelle (33 dBm/MHz) · 2,4 GHz | ≥ 3 km |
| Störquelle (35 dBm/MHz) · 5,8 GHz | ≥ 3 km |
| FPV-Steuerung 1 W (400 kHz) · 0,9 GHz | ≥ 10 km |
| FPV-Steuerung 1 W (400 kHz) · 0,4 GHz | ≥ 10 km |
Alle Werte wurden unter Sichtverbindung und ohne elektromagnetische Störeinflüsse ermittelt. Bebauung, Bewuchs und Störumfeld verringern die erreichbare Reichweite.
Was aus der Luft im selben Durchgang sichtbar wird.
Wer nur die üblichen Drohnenbänder beobachtet, übersieht alles darunter und darüber. Der durchgehende Suchraum von 0,4 bis 6 GHz schließt diese Lücke.
Azimut und Elevation zusammen ergeben eine Raumrichtung. Aus zwei Positionen entsteht daraus ein Schnittpunkt statt eines Sektors.
Der Laserentfernungsmesser liefert zur Blickrichtung die Distanz. Unter 400 Metern auf einen Meter genau — daraus wird eine übergabefähige Koordinate.
Störsender und Navigationstäuscher sind Ziel und Umfeld zugleich. Die Plattform bleibt ohne GNSS navigationsfähig und damit im Auftrag.
Herstellerangaben zu Plattform, Peilmodul und optischer Nutzlast.
| Abmessungen | 1510 × 1472,5 × 687,6 mm (ausgeklappt, inkl. Propeller und Peilmodul) |
|---|---|
| Gesamtgewicht | 16,8 kg (inkl. Akku, Gimbal, Peilmodul und Propeller) |
| Schwebeflugzeit | > 30 min |
| Maximale Flugzeit | > 32 min (mit Peilmodul) |
| Videoübertragung | > 8 km |
| Abmessungen | 360 × 360 × 75 mm |
|---|---|
| Gewicht | ≤ 3.600 g |
| Erfassungsband | 0,4 – 6 GHz |
| Peilgenauigkeit | ≤ 1,5° (RMS) |
| Gleichzeitige Ziele | ≥ 6 |
| Aktualisierungsrate | ≤ 2 s (Suchbänder 0,4 · 0,9 · 2,4 · 5,2 · 5,8 GHz) |
| Typische Ziele | Drohnen-Fernsteuerungen, Störsender, Navigationstäuscher, Kommunikationsknoten, Radaremitter |
| Grundfunktionen | Ortung von Störquellen · Visualisierung des elektromagnetischen Spektrums · Erkennung unbekannter Bedrohungen · kundenspezifische Zielsignaturen |
| Leistungsaufnahme | ≤ 20 W |
| Betriebstemperatur | −20 °C bis +50 °C |
| Gewicht · Abmessungen | 962 g · 144,7 × 133,3 × 158,4 mm |
|---|---|
| Schutzart | IP43 |
| Stabilisierung | Dreiachsig mechanisch (Nick, Roll, Gier) · Winkelvibration < 0,005° |
| Mechanischer Bereich | Nick −135° bis 135° · Roll −60° bis 60° · Gier −90° bis 90° |
| Max. Stellgeschwindigkeit | 100°/s |
| Personenerkennung | > 800 m |
| KI-Erkennung | Sichtbares Licht mAP > 90 % · Infrarot mAP > 70 % |
| Zielverfolgung | Automatische Erkennung und Aufschaltung auf Personen, Fahrzeuge und Boote; der Gimbal führt das Ziel im Schwebeflug mittig nach |
| Ortungsgenauigkeit | 5 m |
| Wärmebildkanal | Ungekühltes Vanadiumoxid-FPA · 640 × 512 bei 25 Hz · 12 µm · 8–14 µm · NETD ≤ 50 mK bei 25 °C, F/1.0 |
| Wärmebild-Objektiv | 45 mm · Blende f/1.2 · Bildwinkel 12,4° · Fokus ab 35 m · Digitalzoom 3,5–56× |
| Weitwinkelkamera | IMX586 · 48 MP · 1/2″ · 0,8 µm · DFOV 84° · f/2.8 · 24 mm (KB) · Fixfokus |
| Telekamera | 8 MP · 1/1.8″ · 35× optisch, 16× digital, 560× hybrid · 7,1–172 mm (KB 34,7–838 mm) · f/1.6–f/5.2 · Bildwinkel 66,7°–2,9° · Fokus ab 20 m |
| Laserentfernungsmesser | 2 km · Genauigkeit < 400 m: 1 m; > 400 m: 0,3 % der Entfernung |
| Schnittstellen | Gimbal: USB-C, microSD · Drohne: PSK, serielle Schnittstelle und USB · Erweiterung: OSDK, PCI-E, USB 2.0 |
| Kategorie | Luftgestützt · mobil einsetzbar |
|---|---|
| Hersteller | Skyfend Technology Co., Ltd. |
| Europäischer Vertrieb | Skyfend-Europe — DP-DYNAMIC GmbH |
| Integration | Skyshield Edge · Skyshield Nexus C2 |
| Support | 24/7 europäischer Support |
Beide orten den Steuerer statt der Drohne — sie unterscheiden sich in Suchraum, Reichweite und Plattform.
Peilmodul auf der Autel Alpha. Erfassung über 3 km, Ortung des Piloten in unter drei Minuten. Transportabel und schnell in der Luft — für Polizei, kritische Infrastruktur und Veranstaltungen.
Vollband-Peilung von 0,4 bis 6 GHz auf der SOA200. FPV-Steuerungen bis 10 km, 3D-Peilung mit 1,5 Grad und Laserentfernungsmesser — für weiträumige und funktechnisch anspruchsvolle Lagen.
Lagen, in denen der Suchraum groß und das Funkumfeld schwierig ist.
Weiträumige Abschnitte aus der Luft abdecken, statt am Boden mehrere Sensorstandorte vorzuhalten.
Bodengebundene Jammer und Navigationstäuscher aufspüren, die den eigenen Flug- und Funkbetrieb gefährden.
Wiederkehrende Überflüge über Energie-, Wasser- und Industrieanlagen einer Position und Person zuordnen.
Bei Sichtungen im Umfeld der Korridore den Ursprung eingrenzen, ohne den Flugbetrieb zu beeinträchtigen.
Weitläufige Areale mit langer Standzeit über dem Einsatzraum überwachen und Emitter im Umfeld erfassen.
Das elektromagnetische Umfeld eines Raumes sichtbar machen und unbekannte Emitter dokumentieren.
Fordern Sie das vollständige Datenblatt an oder vereinbaren Sie eine Beratung mit unserem europäischen Vertriebsteam — inklusive Klärung von Konfiguration, Zulassung und Einsatzrahmen.